Documentation
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wählen Sie unten die Schaltfläche zum gewünschten Thema aus, um die Liste der zugehörigen Fragen anzuzeigen.

Login

Private E-Mails

Nutzer meiner Organisation haben keine geschäftlichen Emailadressen. Können auch private Emailadressen für das AGOV-Login verwendet werden?

Es ist explizit erlaubt, sich auch mit einer privaten Email-Adresse anzumelden.

Die Personen, welche die Benutzer in IES anlegen, also die Applikationsverantwortliche der Kantone und der Organisationen, müssen sicherstellen, dass diese Emailadresse der zu berechtigenden Person gehört.

Angehörige des Zivilschutzes und AGOV-Login

Angehörige des Zivilschutzes haben kein Dienstgerät und können nicht gezwungen werden, ihr privates Gerät für ein AGOV-Login zu verwenden.

Für Angehörige des Zivilschutz ist zu beachten, dass ab Sommer 2026 mit der Ablösung des Dienstbüchleins mit dem Dienstmanager von DIZIS jeder ein eIAM-fähiges Login erstellen muss, also der Grossteil mit AGOV.

Idealerweise wird also für DIZIS das gleiche Login / die gleiche Email-Adresse wie für IES genutzt.

Kein persönliches Smartphone zur Verfügung, wenn IES genutzt werden muss.

Welche anderen Loginfunktionalitäten stehen noch zur Verfügung?

Die gesetzlichen Vorgaben lassen unpersönlichen Zugriffe auf IES nicht zu. Wir verfolgen deshalb mehrere Ansätze, wie ein personalisiertes Login funktionieren kann. Um die von verschiedenen Kantonen gemeldeten Anwendungsfälle (Spital, Rettungsdienst) zu lösen, bietet sich AGOV mit der Verwendung von FIDO-Tokens an. Die betroffenen Personen müssen auf AGOV gratis einen persönlichen Account anlegen, welcher in IES hinterlegt werden muss. In AGOV kann dann der persönliche FIDO-Token hinterlegt werden.

Solche Tokens gibt es ab ca. 20.- CHF gemäss folgender Seite: https://www.agov.admin.ch/de/sicherheitsschluessel. Die Tokens können von ausgetretenen Mitarbeitenden an neu eingetretene Personen übergeben werden, jedoch nicht gleichzeitig für mehrere Personen genutzt werden.

Persönliche Logins

Wieso sind persönliche Logins notwendig? Können nicht weiterhin unpersönliche Logins verwendet werden?

Wir stehen hier im Konflikt zwischen den Anforderungen des Datenschutzes, auf welche wir in IES rücksicht nehmen müssen, und der Bedienungsfreundlichkeit, welche für eine selten genutzte Anwendung gegeben sein muss. Infolge der besonders schützenswerten Daten, welche in IES bearbeitet werden, muss ein sicheres Login sichergestellt werden.

Unpersönliche Logins werden hier nicht möglich sein. Wir prüfen weitere Möglichkeiten im Login-Prozess und informieren zu gegebener Zeit.

PTI-Login

Wird das PTI-Login für IES verwendbar sein?

​Das PTI-Login steht seit Ende August 2026 für Organisationen, welche von PTI verwaltet werden (beispielsweise verschiedene Kantonspolizeien) zur Verfügung.

Loginmethoden für IES

Welche Loginmethoden stehen für IES zur Verfügung?

IES unterstützt aktuell nur Logins, welche über das eIAM der Bundesverwaltung genutzt werden können. Konkret sind folgende Logins aktuell möglich: AGOV, FedLogin, PTI Login GenèveID, ZUGLOGIN, eZug, SWITCH edu-ID und das #edaLogin.

Ein Benutzer in mehreren Organisationen

Eine Person arbeitet in mehreren Organisationen, wie funktioniert das mit IES?

Jede Person erhält nur noch einen Benutzer in IES. Arbeitet diese Person in mehreren Organisationen, so können diesem Benutzer mehrere Organisationen und die jeweiligen Rechte zugewiesen werden.

Personen aus dem Ausland als Benutzer von IES

Wie wird der Zugang für Personen geregelt, die in der Schweiz tätig sind, jedoch in einem anderen Land leben und über keine Schweizer Handynummer verfügen?

Für das Login verwendet IES den Dienst AGOV der Bundesverwaltung. Dieser ist explizit für Personen auf der ganzen Welt zugelassen, und es wird für die Registrierung keine Mobiltelefonnummer benötigt. Als weiterer Loginfaktor kann bei Bedarf eine Telefonnummer erfasst werden, hier werden auch die Länder der unmittelbaren Schweizerischen Umlands unterstützt.

Für die Alarmierung baut IES auf die Alarmierungsdienste der Firma F24 auf, welche diesen Fall auch explizit unterstützt. Dies wurde jedoch im Rahmen der Entwicklungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht spezifisch geprüft.

Administration

Möglichkeit zum Transfer von Stammdaten aus dem System IES-KSD ins System IES (Export -> Kontrolle und Bereinigung -> Import)

Ist es möglich, Daten aus IES KSD in IES zu übernehmen?

Der Transfer von Stammdaten wird über einen Export aus IES KSD in eine Exceldatei, manuelle Anpassungen dieser Datei und den anschliessenden Import in IES sichergestellt.

Dies wird ist für Organisationen und Benutzer verfügbar und für Leistungen (bspw. Rettungsmittel) und die Alarmierung vorgesehen.

Rollen- und Berechtigungskonzept

Wie sieht das Rollen- und Berechtigungskonzept aus?

Es besteht ein klares Rollen- und Berechtigungskonzept für IES, welches über Rollen wie Rettungssanitäter oder Notrufzentrale verfügt, welche den Zugriff auf Systemfunktionen regelt. Organisationen können die Rollen ihren Bedürfnissen entsprechend selber anpassen. Die Super-User der Organisation werden im Rahmen der Ausbildung durch das BABS in dieser Aufgabe geschult.

Die Super-User der Organisation verwalten die Benutzer und weisen diesen die Rollen und Organisationen zu.

Datenaufbewahrung von abgeschlossenen Ereignis

Wo werden die Daten zu Ereignissen gespeichert?

Während der Ereignisabwicklung können alle ereignisbezogenen Daten in IES gespeichert werden. IES wird nur anonymisierte Daten langfristig speichern. Entsprechend sind juristisch relevante Daten zu Ereignissen durch die verantwortlichen Organisationen gemäss ihren Aufbewahrungspflichten abzulegen. Die entsprechende Funktionalität für den Export dieser Daten beim Abschluss des Ereignisses wird bis zum Go-Live zur Verfügung stehen. Eine Automatisierung über eine Schnittstelle ist nicht vorgesehen.

Luftrettungsdienste in mehreren Kantonen

Wier werden Luftrettungsdienste, die in mehreren Kantonen aktiv sind, im System gepflegt?

Die konkrete Antwort ist Teil der Vernehmlassung. Es ist vorgesehen, dass die Luftrettungsdienste direkt dem BABS unterstellt werden und ihre Organisationen selber pflegen.

Verwaltung von Flugrettungsorganisationen

Wer pflegt die Flugrettungsorganisationen und deren Benutzer im System ein?

Die konkrete Antwort ist Teil der Vernehmlassung. Es ist vorgeshen, dass das BABS die Organisation sowie die Super User erstellt, und die Organisationen die Benutzer selber pflegen.

PLS und Patientenidentifikation

Braucht es neue PLS-Karten?

Nein, die bestehenden PLS-Karten können weiterhin verwendet werden. Für IES ist der auf den PLS-Armbändern enthaltene QR-Code entscheidend, um Patienten und Personen eindeutig identifizieren zu können.

Systemfunktionen

Transport ohne Transportbereit

Wieso kann der Transporte eines Patienten erfolgen, wenn er nicht als transportbereit erfasst ist?

IES versucht wo immer möglich, keinen aufwändigen Prozess aufzuzwingen, sondern zu unterstützen. In diesem Sinne ist es bereits nach der erstmaligen Erfassung eines Patienten möglich, diesen auch für einen Transport zu planen, ohne weitere Information zum Patient.

Wird die Auswahl transportbereit aktiviert, so wird diese in der Übersicht der Funktion Transportchef angezeigt und unterstützt die Entscheidung, welcher Patient als nächstes transportiert werden kann, verhindert dabei jedoch nicht, auch Patienten ohne diese Information zu transportieren.

Ausländische Rettungsmittel

Was ist mit Rettungsmitteln aus dem Ausland?

IES verwaltet Rettungsmittel von Rettungsdiensten der Schweiz. Es ist vorgesehen, dass Rettungsmittel auf dem Schadenplatz ad Hoc erfasst werden können, damit sie dem Transportchef zur Verfügung stehen. Alternativ können die Rettungsdienste aus dem Ausland auch von den Notrufzentralen in IES konfiguriert werden, damit die Daten für Ereignisvorlagen oder weitere Vorbereitungen verfügbar sind.

Informationen zu Lageveränderungen

Wird bei kritischen Veränderungen der Lage automatisch eine Benachrichtigung ausgelöst?

Benachrichtigungen an beteiligte oder zu informierende Organisationen sind aktuell nicht automatisiert vorgesehen. Wer wann zu welchen Veränderungen informiert wird, wird durch einen Benutzer entschieden.

Funktionalitäten Polizei/Stab/Dritte

Welche Funktionalitäten stehen für Polizei, Stäbe und weitere Organisationen zur Verfügung?

IES wird für Polizei, Stäbe und Dritte verschiedene Funktionalitäten anbieten.

Es ist aufgrund der agilen Entwicklung nicht garantiert, dass alle zur Verfügung stehen, auf der Entwicklungsroadmap sind sie jedoch fix vorgesehen.

Wir gehen im Entwicklungsvorgehen mit Spezialisten der jeweiligen Fachbereiche vor, welche bei Spezifikation, Entwicklung und Tests unterstützen.

 

  • Personenverwaltung: IES wird die Möglichkeit bieten, alle von einem Ereignis betroffenen Personen zu erfassen. Neben der Patientenverwaltung gemäss PLS Schweiz wird in der Personenverwaltung die Möglichkeit bestehen, beispielsweise Angehörige, Zeugen oder anderweitig betroffene Personen zu erfassen und zu verwalten. Hierbei liegt der Fokus auf Identifikationsmerkmalen, den Interessen sowie einer Kontaktdokumentation. Diese Funktionalität ist für Personen in der Rolle Datenmanagement vorgesehen.
  • Hotline: IES erlaubt die Dokumentation von Hotline-Anrufen, über welche im Ereignisfall aufkommenden Anrufe dokumentiert, werden können. Diese Dokumentation steht in der Folge den Datenmanagern für die Personenverwaltung zur Verfügung.
  • Streugutmanagement: Streugut, welches im Rahmen von Ereignissen von der Polizei in Obhut genommen wird, kann in IES Erfasst und in einem weiteren Schritt einzelnen Personen zugewiesen werden.
  • Care / Betreuung: Personen, welche in der psychologischen Betreuung eines Ereignisses tätig sind, können ihre Gespräche in IES auf den betreuten Personen dokumentieren.
  • Stäbe: Stäbe erhalten im Gegensatz zum IES KSD in IES keine vollständige Lageverfolgung und Kartenfunktionalität mehr. Ihnen steht in IES einerseits die Übersichtsfunktion des Schadensplatz und der betroffenen Spitäler (Führungs-Dashboard), anderseits ein Führungsjournal zur Verfügung.
Benutzeraccount-unabhängige Alarmierung

Wie können Personen ohne IES-Account alarmiert werden?

Es ist vorgesehen, dass auch Personen ohne einen IES-Account alarmiert werden können. Personen mit Benutzer in IES werden ihren eigenen Alarmierungsweg (bspw. SMS, Email) anpassen können.

Dokumentation auf Papier und in IES

Soll die Dokumentation weiterhin auf Papier erfolgen, nur in der neuen IES App oder auf beiden Dokumenten?

Dies ist eine Entscheidung welche abhängig von der konkreten Situation ist, weshalb keine allgemeine Empfehlung abgegeben werden kann.

Die PLS-Karte soll weiterhin bei jeder betroffenen Person für die Identifikation verwendet werden. Insbesondere der Triageentscheid (Abreissen der nicht verwendeten Kategorien) muss weiterhin auf Papier parallel dokumentiert werden.

Für alle weiteren Informationen muss in den Einsatzkonzepten der verantwortlichen Organisationen das Vorgehen geklärt werden.

Export von Chatdaten

Können Daten aus Chats auch gespeichert/exportiert werden?

Chatdaten sind grundsätzlich ereignisbezogene Daten. Im Rahmen des Exports aller Ereignisdaten wird dazu ein Export zur verfügung stehen. Während dem Ereignis ist ein solcher Export für Chats nicht vorgesehen.

Offline-Modus

Gibt es zum Offline-Modus ein weiteres Backup?

In der Smartphone-App steht ein Offline-Modus zur Verfügung. Die Daten werden dabei auf dem jeweiligen Gerät gespeichert. Diese Daten können nicht über einen Backup-Mechanismus gesichert werden. Sie sind so verschlüsselt, dass sie nicht einfach vom Gerät herauskopiert werden können.

Nach einer Offline-Nutzung ist es deshalb wichtig, dass sich die App zu einem späteren Zeitpunkt wieder mit dem IES-Server synchronisiert, um die Daten anderen zur Verfügung zu stellen oder die Aufbewahrungspflicht einhalten zu können.

Falls die App oder IES nicht mehr zur Verfügung stehen, müssen andere Wege gewählt werden. Diese sind nicht Bestandteil des Projektes zu IES.

Offline-Modus

Was wenn es nicht wieder Online geht?

Ein Datenaustausch über lokale Netze zwischen den mobilen Endgeräten ist Teil der geplanten Entwicklung. Dieser Austausch wird auf lokalen Technologien wie Bluetooth oder WLAN basieren.

Diese Konzepte befinden sich allerdings noch in einem sehr frühen Stadium. Die technische Umsetzung ist komplex, insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Gerätegenerationen und Geräteklassen. Deshalb wird diese Funktionalität bis zum Go-Live noch nicht zur Verfügung stehen.

Schnittstellen

Schnittstelle zur Übertragung von Informationen zur Spitalauslastung und Notfallaufnahmekapazitäten sowie der Möglichkeit zur manuellen Übersteuerung.

Wie können Kapazitäten von Spitälern in IES erfasst werden?

Es ist geplant, dass IES bis zum Go-Live Schnittstellen für die automatische Übermittlung von Spital-Kapazitäten in kurzen Intervallen (wenige Minuten) anbieten. Eine manuelle Übersteuerung, bspw. bei Auslösung von Katastrophen-Plänen oder falls die Schnittstelle noch nicht automatisiert vorliegt, wird auch zur Verfügung stehen. Die Anbindung aller Spitäler der Schweiz wird bis zum Go-Live wahrscheinlich nicht vollständig erfolgt sein und wird in der Betriebsphase fortgesetzt.

Zuweisung von Transportmitteln an ein Ereignis in IES

Wie können Transportmittel einem Ereignis in IES hinzugefügt werden?

Für die Zuweisung von Transportmitteln zu Ereignissen sollen bis Go-Live in IES drei Möglichkeiten zur Verfügung stehen:

 

  1. Die Sanitätsnotrufzentrale weist ein Fahrzeug manuell oder über eine Schnittstelle mit ihrem entsprechenden IT-System zu (bspw. Rettungswagen eines von dieser SNZ disponierten Transportmittels). Es ist geplant, die Schnittstellen mit Sanitätsnotrufzentralen bis zum Go-Live von IES zur Verfügung zu stellen. Die Anbindung aller Sanitätsnotrufzentralen der Schweiz wird bis zum Go-Live wahrscheinlich nicht vollständig erfolgt sein und wird in der Betriebsphase fortgesetzt.
  2. Im Warteraum können Transportleistungen erfasst werden, indem bspw. die Fahrzeugnummer gescannt wird und das Fahrzeug bereits in IES bekannt ist (bspw. Rettungswagen aus einem anderen Kanton).
  3. Die Transportleistung ist in IES nicht bekannt und wird ereignisspezifisch angelegt (bspw. spontan für den Einsatz eingesetztes Fahrzeug).

Schulung

Interaktive E-Learnings oder kurze Lernvideos (Lernsnacks)

Werden weitere Schulungsunterlagen wie interaktive E-Learnings oder Trainingsvideos geben?

Wir setzen eine rollenorientierte, stärker mit Video unterstützte eLearning-Plattform aktuell um, welche auch kantonsspezifische Zusatzinformationen unterstützt. Wir informieren hier über weitere Schritte zu gegebener Zeit.

Go-Live

Releaseplanung von IES

Wie werden Releases von IES geplant? Wie ist die Planung unmittelbar vor Go-Live?

Wir unterscheiden zwischen Major-Releases, welche ca. alle 18 Wochen installiert werden, Patch-Releases, welche bei Bedarf alle 3 Wochen installiert werden können, Notfall-Releases, welche jederzeit erfolgen können, und Plattform-Releases, welche einmal pro Monat stattfinden.

Während den Major- und Patch-Releases kann es vereinzelt zu kurzzeitigen Ausfällen kommen, weshalb diese immer am Mittwochabend zwischen 18:00 und 22:00 durchgeführt werden und während maximal einer halben Stunde zu Ausfällen führen. Notfall- und Plattform-Releases führen nicht zu spürbaren Unterbrüchen.

Zwischen der Installation der produktiven Umgebung mit 1.0 Ende März und dem eigentlichen Go-Live am 18.5. stehen zwei Patch-Release-Termine zur Verfügung.

Verfügbarkeit und Updates der App

Ab wann wird die produktive App verfügbar sein und wie ist der Update-Zyklus?

Die Applikation IES für die produktive Umgebung wird voraussichtlich ab Anfang März verfügbar sein, sobald das Release auf der Produktionsumgebung abgeschlossen ist.

Gemeinsam mit weiteren Releases wird die App jeweils aktualisiert, alte Versionen der App müssen dann durch die neuen im Store verfügbaren Versionen ersetzt werden.

Abschaltung von IES-KSD

Wann wird das IES-KSD abgestellt, respektive wann darf es nicht mehr genutzt werden?

IES-KSD bleibt bis zum 30.06. verfügbar. Danach wird das System vollständig abgeschaltet.

Mit dem Go-Live am 18.05. soll für neue Ereignisse nur noch mit IES gearbeitet werden. Neue Ereignisse werden ab diesem Zeitpunkt in IES erstellt.

Falls zum Zeitpunkt der Umstellung noch ein laufendes Ereignis in IES-KSD besteht, wird dieses dort abgeschlossen werden. Die genauen Übergangsregelungen werden noch im Detail kommuniziert.

Grossereignis während Go-Live

Was passiert, wenn ein Grossereignis am Go-Live-Termin stattfindet?

Bei einem Grosserreignis werden die beiden Systeme parallel laufen, bis das Erreignis abgeschlossen wird. Neue Ereignisse ab dem Go-Live-Datum werden in IES erfasst, davor eröffnete im IES KSD abgeschlossen.

Betrieb

Ausfallsicherheit des produktiven Systems

Wird Schulungssystem auch Backupsystem bei Ausfall der Produktion wie bei IES KSD haben, wenn nicht wie ist Redundanz sichergestellt?

Die Architektur von IES erlaubt das praktisch unterbruchsfreie Updaten der Softwareversion. Die Serverinfrastruktur ist hochverfügbar ausgelegt. Es ist aktuell nicht vorgesehen, das Schulungssystem oder eines der weiteren Sekundärsysteme als Ausfall-Lösung zu verwenden.

Kopie der produktiven Umgebung für Schulungen

Wird das produktive System auf das Schulungssystem kopiert?

In der Phase vor dem Go-Live von IES wird es keine vollständigen Systemkopien der Trainings-Umgebung auf die Produktions-Umgebung geben. Konfigurationen von Organisationen, Benutzern, Leistungen (Transportmittel, Spitalkapazitäten) oder Alarmierungskaskaden werden ab dem Sommer-Release 2026 über Konfigurations-Transporte (CSV-Export und Import) zwischen den Umgebungen ausgetauscht werden können. Somit kann die Konfiguration einfach zwischen den Systemen abgeglichen werden.